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Sonntag, 13. März 2011

Auferstanden von den Eingestaubten

Wow, echt lange her das ich hier zuletzt was geschrieben habe...
Manchmal hat man nichts schönes neues zu erzählen und zu zeigen hier, das Leben schmeißt einem aus allen möglichen und unmöglichen Richtungen Knüppel zwischen die Beine, und je länger die "bloglose" Zeit dauert, umso schwieriger wird es, wieder den Einstieg zu finden.
Genäht habe ich im letzten guten Jahr so gut wie gar nicht, meine Nähmaschine ist kaputt und da ich ja chronisch pleite bin kann ich sie vorerst auch nicht reparieren lassen. Sie hat mir sehr gefehlt, denn wenn es mir nicht gut geht konnte ich mich an der Nähmaschine immer gut ablenken. Jetzt habe ich das alte Nähmöbel meiner Mama geerbt und nun habe ich sie endlich mal gereinigt, geölt und ausprobiert.

Hier ist das Schätzchen, wahrscheinlich etwas älter als ich, beim Versandhaus Quelle gekauft und ursprünglich mal ein Tretmodell gewesen. Der Motor war Sonderzubehör und ist außen angebaut. Das Schränkchen indem man sie versenkt sieht leicht lädiert und zerschrammt aus, aber morgen werde ich mal Möbelpolitur besorgen und schauen wie es danach ausschaut, wird schon wieder ansehnlich werden. Die Hauptsache ist für mich das sie funktioniert, und das tut sie ohne zu mucken. Sie ist zwar nicht so schnell und komfortabel wie meine Bernina, aber sie kann alles was ich zur Zeit brauche.
Es ist ein schönes Gefühl, nun die dritte Generation der Familie zu sein, die auf dieser Maschine näht. Meine Mama hatte sie zwar von Papa geschenkt bekommen, aber aus meiner Kinderzeit erinnere ich mich nur immer meine Großmutter an der Maschine gesehen zu haben wenn sie einmal im Jahr für ein paar Wochen zu Besuch war. Meine Mama hatte durch die Gaststätte einfach kaum Zeit, und so erledigte Oma immer erstmal einen Berg Flickwäsche wenn sie zu Besuch kam.
Die ersten zwei Kleinigkeiten habe ich schon fertig, eine Tatüta damit man nicht immer Werbung läuft für irgendwelche Papierwarenhersteller und mal wieder ein Nadelkissen.
Diese Teile sind sehr einfach und schnell gemacht und ideal, um nach längerer Zeit wieder den Einstieg in's Maschinennähen zu finden, obwohl man das ja nicht so schnell verlernt.
Ein altes Ufo hab ich auch rausgekramt und weitergemacht, es soll ein Miniquilt für die Wohnungstür werden. Das Wort "Welcome" hab ich schon vor etwa einem Jahr gestickt, nun habe ich einen Rand aus vielen bunten Resten drumherum genäht. Nun möchte ich den bunten Rand quilten und habe Probleme das Muster auf den Stoff zu übertragen. Ich habe dafür so eine netzartige Folie, nennt sich Mesh Transfer Canvas, mit der das ganz einfach gehen soll. Vom Papier auf die Folie ging es auch ohne Probleme durchzupausen, nur von der Folie auf den Stoff haut es nicht hin, zumindest nicht mit dem Kreidestift, man sieht es zwar auf der Folie, aber nicht auf dem Stoff, vielleicht ist die Mine zu dick für die winzigen Löcher der Folie. Danach habe ich es mit Bleistift versucht, ist auch nicht zu sehen. Da bleibt mir wohl nur noch, es mit wasserlöslichem Filzstift auszuprobieren, der steht auch schon auf der Einkaufsliste.
Ich bin gespannt ob ich es schaffe, jetzt wieder regelmäßig etwas hier einzustellen, der Geist ist willig.......

Donnerstag, 2. April 2009

Nadelkissen



Hier ist nun mein neues Nadelkissen, nix kompliziertes, einfach nur nützlich. Dieser Schnitt ist auch für blutige Anfänger geeignet, einfach ein Stoffquadrat mit kontrastfarbenen Streifen umranden, auf die Hälfte falten, die kurzen Seiten zusammen nähen. Dann die Nähte genau aufeinander stecken und auch abnähen, Wendeöffnung nicht vergessen. Wenden, mit Füllwatte stopfen und dabei die Ecken schön ausarbeiten. Wendeöffnung mit der Hand schliessen, in der Mitte einen schönen Knopf annähen und fertig.

Ich habe mir sagen lassen, mein spezielles Modell sei stromsparend, weil man es in diesen Farben auch im Dunkeln findet ;o) Ich hab halt geschnappt was da gerade lag an Stöffchen, so wie ich es bei einem Test immer mache....

Samstag, 4. Oktober 2008

Mein erstes Nadelkissen



Hier seht ihr mein allererstes Nadelkissen. Auf die Idee kam ich beim surfen im Netz, wo mir auffiel, dass es in letzter Zeit wahnsinnig viele freie Anleitungen für Nadelkissen gibt. Da fiel mir auf, dass ich kein einziges Nadelkissen besitze. Das habe ich nun gestern geändert und es war gar nicht so schwer, wie es im ersten Augenblick aussah. Nur ein bißchen fummelig, weil ich den Schnitt etwas verkleinert hatte, um ihn meinen Stoffresten anzupassen. Ich bin sicher, das dies nicht mein letztes Nadelkissen ist, die kleinen Dinger sind echt niedlich und machen viel Spass. Und da es so viele verschiedene freie Muster gibt, kann man sich eh nicht für eins entscheiden, also näht man am besten für jede Ecke der Wohnung eins ;o)oder zwei.....oder drei.....
Meine in den letzten Tagen zugeschnittenen Post Stamps habe ich auch gleich wieder zusammengerattert, nun ist der Sammeleimer wieder leer und ich habe 14 Blöcke mehr.
Nächste Woche werde ich für ein paar Tage zu meinen Eltern fahren und überlege gerade, ob ich die Nähmaschine mitnehme oder "nur" das Handnähzeug. Wenn mir auf die Schnelle noch etwas nettes über den Weg läuft, werde ich sicher meine Pläne noch etwas anpassen, damit es dann hier bald wieder etwas zu berichten gibt.